Sandra Ratkovic Fotografie

And it feels like…water

Der Traum spiegelt die Gefühlswelt und das Unbewusste des Menschen, oft mittels Symbole, die im Bewusstsein gar nicht vorkommen. Der Traum ist eine eigene Welt, eine Metaebene. Doch diese Metaebene ist immer da, auch im Wachsein und in der Realität. Die Fotoserie „And it feels like…water“ vermischt diese beiden Ebenen und macht die Metaebene, das Symbolhafte, den Traum auch in der bewussten Welt sichtbar. Ich habe einen Monat lang (März 2017) jeden Tag notiert, was ich in der Nacht geträumt habe. Traumsymbole, die öfter vorkamen oder wo sich die Träume sehr intensiv angefühlt haben wählte ich aus.

Diese Symbole (Wasser, Pfauenfeder, Schnee, Kompass, Zahnarzt) habe ich in meine Lebensrealität und meinen Alltag (meine Wohnung, Besuche bei Freunden, Arbeit, Spaziergang im Park) als Requisite eingebaut. Die Fotos wurden an Orten gemacht, an denen ich mich meinem normalen Tagesablauf nach aufgehalten habe. Die Traumsymbole wurden also in meinen normalen Tagesablauf, mein „Wachsein“ integriert und sichtbar gemacht. Es ergibt sich eine Collage aus beiden Ebenen, meinem Bewusstsein und meinem Unbewusstsein. Ist dies nicht eigentlich das wahre, vollständige Bild? Genauso wie die die Traumsymbole evozierenden Gefühle und Gedanken des Traums tagsüber vorhanden sind, sind die Traumsymbole in den Fotos visuell auch noch im Abbild  des „Wachseins“ vorhanden – hier wird die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit thematisiert. Gibt es überhaupt eine Grenze und klare Trennung?

 

 

 

Sandra_Ratkovic_1_Kompass_II

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sandra_Ratkovic_2_Pfauenfeder_I

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Sandra_Ratkovic_4_Wasser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Sandra_Ratkovic_3_Zahnarzt_I

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Sandra_Ratkovic_6_Pfauenfeder_II

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Sandra_Ratkovic_9_Schnee_II

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sandra_Ratkovic_5_Kompass_I